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Unsere Canile-Hunde

Tina von „Chance for Pets“ kam auf uns vor einigen Wochen zu und erzählte, dass Sie an einer Ausschreibung teilgenommen und gewonnen hätte. Wir dachten da an die Ausschreibung von Spenden wie Futter, aber das lag weit weg von der Realität.

Eine Gemeinde im Raum Latina hat weit über 70 Hunde in einem der berüchtigsten Canile der Region sitzen und diese Gemeinde suchte eine italienische Tierschutzorganisation, die bereit war für diese Hunde neue zu Hause zu finden. Für jeden vermittelten Hund würde diese Gemeinde eine Prämie bezahlen. Tina nahm Teil und erklärte der Gemeinde, dass sie auf diese Prämie als Verein verzichten würden, nur um den Hunden zu helfen. Und so bekam sie den Zuschlag 😉. Das war Tina ein großes Anliegen, denn es ist das Canile indem wir vor Jahren viele Hunde herausgeholt haben und uns der Betreiber dann den Zutritt verweigert hat, weil wir ihm zu viele zahlende Kundschaft weggenommen haben. Tina und Adelaide haben lebenslängliches Hausverbot und wir wissen auch, dass sich die Zustände dort noch viel mehr verschlechtert und verschlimmert haben.

Und daher war es Tina eine große Befriedigung, dass sie dank der Gemeinde und deren Ausschreibung wenigstens einige Hunde retten kann und der Betreiber anderen Mitgliedern von „Chance for Pets“ die Türen öffnen muss!

Und natürlich sind wir froh, diesen Menschen ein kleines Schnippchen schlagen zu können und ihnen einige Hunde abringen zu können. Denn die Hunde gehören der Gemeinde, die für sie bezahlt und die Gemeinde zahlt pro Hund viel Geld und die Hunde leiden dort unsägliche Qualen! Sie werden wenig bis kaum gefüttert, leben ein Leben hinter Gittern in einer Beton-Zwingerbox ohne diese verlassen zu dürfen.

Nach Jahren des Gefängnisses dürfen wir einige Hunde vorstellen und suchen für diese Tiere eine Pflegestelle oder ein zu Hause. Und leider müssen wir dabei auf eines hinweisen:

  1. Wir können keine große Aussage über diese Hunde treffen.

  2. Wir können lediglich sagen mit wem sie in einer Zwangsgemeinschaft leben

  3. Diese Hunde wurden über Jahre zwangsisoliert und kennen gar nichts!

  4. Die meisten hatten einmal Familien aber über ihre Vergangenheit ist so gut wie nichts bekannt!

  5. Alle Hunde sind meist reserviert, vorsichtig und ängstlich gegenüber Menschen, weil sie im Canile nicht immer gute Erfahrungen sammeln konnten.

Und nun suchen wir Menschen, die gewillt sind einen solchen Hund bei sich aufzunehmen, wohl wissend, dass dieser Hund eine Herausforderung wird! Und natürlich wohlwissend, dass dieser Hund nicht stubenrein ist, alles meist von Beginn an lernen muss, Unsicherheiten und Ängste mitbringen wird und auch nie gelernt hat an einer Leine zu laufen.

Von allen Hunden haben wir Bilder und ein Video bekommen, aber mehr werden wir nicht bekommen. Daher können wir auch keiner Bitte Folge leisten, noch neuere Bilder zu organisieren oder ein Video. Und wir können auch keine Aussage zur Verträglichkeit von Katzen oder Kindern treffen!

Nehmen Sie es den Tieren auf dem Video nicht übel, wenn sie zum Zeitpunkt der Videoaufnahme aufgeregt waren, denn sie haben seit Jahren zum ersten Mal wieder Gras unter den Füßen und sind an der Leine und vor ihnen steht eine fremde Person!

Das alles gilt es zu bedenken, wenn Sie sich auf einen dieser Hunde bewerben. Wir geben diesen leidgeplagten Hunden eine Plattform, erzählen was wir erzählen können, geben diesen Tieren eine Chance und hoffen, dass es Menschen gibt, die sich dieser Verantwortung bewusst sind und die das Know-How und das Wissen haben, diesen Tieren ein Leben in einer Familie zu ermöglichen.

Wir haben eine Ansprechpartnerin für diese Hunde, die sie jederzeit darauf ansprechen dürfen:

Britta Schulzeck
Mobil: 0171 6194363

Mail: jeanbritt@t-online.de

Hinweis zu Patenhunden
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